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Geschichte |
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Sechseckige Basaltsäulen, wie man sie hier
am Giants Causeway findet, kann man auch in Südafrika,
Australien, USA und Island sehen. Eine wirkliche Erklärung für
sie gibt es eigentlich nicht, aber eine sehr wahrscheinliche
Hypothese, wie sie sich vor ca. 60 Millionen Jahren geformt
haben. Die Säulen sind so konzipiert, dass sie oben breiter sind
als ihre Basis, wo sie oftmals auch nicht platt sondern mit
einer 'Delle' versehen sind, genauso wie die auf der
schottischen Seite, mit denen sie jedoch nicht verbunden sind.
Nach der Eruption verlor die Lava an ihrer Oberfläche sowie an
ihrer Unterseite an Temperatur und bekam so eine harte Ober-
bzw. Unterfläche mit einem noch heißen, fast flüssigem Inneren.
Die Säulen bauten sich von unten nach oben, aber auch mit der
tropfenden Lava von oben nach unten, auf. Auf vielen Säulen
sieht man, dass die Oberfläche leicht 'eingedellt' ist, was
daher kommt, dass das Gewicht der neuen Lava auch die darunter
liegende drückte, die ja noch ein weiches Inneres hatte. Die
bereits erkaltete Oberfläche der darunter liegenden Lava
fungierte als Kühlung für die neue, die so eine harte Unter- und
Oberfläche bekam. Das Wasser, dass die Lava kühlte, kam von
einem nahe liegendem Flusslauf, der sich hier vor bzw.
während der
Eruption noch befand und von dem man heute nur noch das
basalthaltige Flussbett sieht. So jedenfalls die
wissenschaftliche Erklärung....
... während die Mythologie da etwas
anderes sagt. Der Legende nach lebte hier der irische Riese Finn
MacCool, der einen Rivalen auf der schottischen Seite hatte:
Benandonner. Um diesen nun zu bekämpfen, baute Finn MacCool eine
Brücke, um über das Meer zu kommen. Dabei fand er Benandonner
jedoch schlafend vor - und viel größer, als er ihn sich
vorgestellt hatte. Daraufhin sah er zu, dass er schnellstens
wieder nach Hause kam. Als Benandonner von den schlechten
Absichten den Finn MacCool erfuhr, wurde er wütend und nahm
seinerseits die Brücke, um nach Irland zu kommen und Finn zu
stellen. Dessen schlaue Frau verkleidete ihn jedoch mit
Babymütze und legte ihn in die Wiege. Als nun Benandonner an die
Tür klopfte, öffnete sie mit der Bitte, ihr neugeborenes Baby
nicht aufzuwecken. Der Riese warf einen kurzen Blick in die
Wiege und erschrak: wenn das Neugeborene des Finn MacCool schon
so groß war, wie groß musste dann erst der Vater sein? So nahm
auch Benandonner Reissaus und zerstörte auf dem Rückweg die
Brücke. So sieht man heute nur noch deren Anfang (den Giants
Causeway in Irland) und das Ende (die Insel Staff in
Schottland). |
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Besichtigung |
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Man muss durch das Besucherzentrum gehen
oder aber darum herum, um den Weg zur Bucht des Giants Causeway
zu nehmen. Hier steht auch ein Minibus, um den ca. einen
Kilometer herunter zu fahren, wer nicht den Weg zu Fuß gehen
möchte. Im Bus gibt es einen Reiseführer, der auf dem Weg zur
Bucht ein paar Küstenformationen erklärt. Achtung: er spricht
einen sehr starken Dialekt und ist nicht unbedingt leicht zu
verstehen! Wenn man auf dem kleinen Platz aus dem Bus aussteigt,
kann man direkt auf die Steinformationen gehen, die ins Meer
führen oder aber rechts durch eine Passage in die dahinter
liegende Bucht. Hier sieht man links die Basaltsäulen, die man
auch hinaufgehen kann und rechts erhebt sich die Küste mit den
grünen Rasenflächen und den platten Kuppen, typisch irisch. Hier
läuft auch ein Wanderweg entlang, den man bis nach Benbane Head
folgen kann, verschiedenste Basaltformationen vorfindend und
natürliche tolle Küste. Geeignet für Wanderer!
Auf den Basaltsäulen laufend erscheint
es einem fast unmöglich, dass diese sich so in der sechseckigen
Form von Natur aus gebildet haben zu scheinen. Eine Erklärung,
ein Reiseführer, wo man nachlesen kann, wie sie entstanden, ist
unbedingt erforderlich, um die Besonderheit von ihnen zu
verstehen. Bei guter Sicht kann man die schottische Küste sehen. |
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Anfahrt |
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Wenn man in Coleraine - einer recht
ausgedehnten Ortschaft - ankommt, muss man rechts die Abzweigung
mit der Ausschilderung 'Giants Causeway' oder Giants Causeway
Coast Route' nehmen. Die erste führt direkt zum Besucherzentrum,
während die zweite über Portrush und Portballintrae entlang der
Küste zum 'Giants Causeway' führt. Hierbei kommt man am Dunluce
Castle vorbei, einer ehemaligen Residenz aus dem XVI Jahrhundert
der Familie MacDonnell, Lords von Antrim seit 1620. Beim
Besucherzentrum gibt es einen großen Parkplatz (Kosten: 5.00
Euro für Autos, 2.00 Euro für Motorräder), eine Cafeteria,
sanitäre Anlagen und ein Geschäft für Souvenirs, Bücher,
Informationen etc. |
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Öffnungszeiten
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Ganzjährig. Gutes Schuhwerk und warme
Kleidung sind ratsam. |
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Besichtigungsdauer |
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Man sollte sich ca. eine halbe Stunde Zeit
nehmen, um die Formationen und Küste zu genießen |
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Eintrittspreise |
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Es gibt keinen Eintrittspreis. Der
Minibus, der die Besucher bis in die kleine Bucht bringt (ca.
einen Kilometer), kostet hin und zurück
2.00 € |
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Unsere
Meinung
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Es ist kein 'gigantischer' Ort, jedoch
sehr interessant. Die Formationen der Basaltsäulen sind wirklich
beeindruckend und erscheinen eher als perfekt gearbeitete
Steine, die einer auf den anderen geschichtet wurden. Teils
erinnern sie stark an die gepflasterten Straßen der Römer. Der
Ort ist wunderbar bei schönem Wetter, bei kaltem und
regnerischem sieht man leider wenig der wunderbaren Küste. |
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