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Mit
dem Auto zu den Sehenswürdigkeiten
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Die Vergangenheit ist
unglaublich lebendig in Meath und man spürt sie in allen
Orten und Gegenden. Über die ganze Region sind die vielen
historischen Zeugnisse verteilt, die alle von einer
glorreichen und unvergesslichen Geschichte erzählen. Man
kann sie wunderbar mit dem eigenen Auto 'erfahren' und sich
so seine eigenen Highlights aussuchen. |
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Eine Fahrt durch Meath ist
wie eine Fahrt durch die Geschichte! |
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Tour 1
– Auf den Spuren der Könige: Man beginnt in
Tara,
wo einst die Hochkönige ihren Sitz hatten und die Druiden
ihre weisen Lehren im Land verbreiteten. Von hier aus fährt
man weiter in Richtung
Trim
und begegnet unterwegs dem
Bective Abbey, einem
Zisterzienser-Kloster aus dem 12. Jahrhundert. In Trim liegt
das Trim Castle, eines der besterhaltendsten
Normannenfestungen Europas. Auf der R154 geht es nach
Athboy, wo etwas ausserhalb Rathcairn liegt, eine
irisch sprechende Gemeinschaft, die intensiv die alten
Traditionen in Sprache, Musik und Handwerk pflegt. Auf
gleicher Strasse geht es nach Oldcastle, wo die Grangräber
von Loughcrew liegen. Dies ist der nördlichste Punkt der
Autotour und jetzt geht es ein Stück zurück und über die
R163 nach Kells, wo mehrere Hochkreuze
stehen , teis mit
biblischen und keltischen Motiven. Im Heritage Centre kann
man eine perfekte Kopie des 'book of Kells' besichtigen
nebst vieler anderen Zeugnisse einer lebendigen
Vergangenheit. Auf dem Weg nach Slane geht die Fahrt durch
Navan und vorbei am
Dunmoe Castle und den
Donaghmore Rundturm.ber die N 51 gelangt man auf die
Hügel von Slane, wo vor fast 1600 Jahren der heilige
Patrick die Osterfeuer das erste Mal entzündete. Auf dem Weg
zur Küste liegt
Newgrange. 5000 Jahre alt und vor den
Pyramiden entstanden, sind dieses Ganggräber Zeugnisse einer
hochentwickelten Kultur aus der Jungsteinzeit. In der Nähe
liegt die Stelle des Boyne, wo eine der wichtigsten
Schlachten Irlands verloren wurde: König Jakob, der
Katholik, unterlag gegen Wilhelm d'Orange, dem Protestanten.
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Zeitaufwand: Diese Tour ist an einem Tag zu schaffen,
aber die Besichtigungsdauer an den einzelnen Orten ist sehr
kurz. Die Strecke beläuft sich auf ca. 150 km. |
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Tour 2
– Der Norden: Dieses ist eine der am wenigsten
entdeckten Gegenden Irlands und viele historische Orte
warten noch auf Entdeckung. Der Beginn ist in
Loughcrew,
wo Ganggräber liegen, die denen von Newgrange gleich sind,
jedoch etwas kleiner und sehr viel unbekannter. In dem
historischen Gärten befindet sich die Familienkirche der
Plunketts, dessen bekanntester Vertreter der Bischof Oliver
Plunkett war. In dem Cullagh Haus hat Jonathan Swift
'Gullivers Reisen' beendet. Der 'Hexenhügel' Sliabh na
Callaighe ist die höchste Erhebung in Meath und man
sagt, man kann 14 weitere Regionen von hier oben sehen. Über
Carnaross kommt man in den kleinen Ort Moynalty. Er hat
mehrere Auszeichnungen bekommen, als die sauberste Stadt
Irlands und hat ein pittoreskes Zentrum. Es gibt eine
römisch-katholische Kirche zu besichtigen. Die Bank Credit
Union ist in der ehemaligen Kirche St. Mary untergebracht.
An dem Fluss Dee liegt der Ort Nobber, in dem der letzte
Barde und Hafenspieler Irlands 1670 geboren wurde.
Turlough O'Carolan war blind und hat mehrere Werke
komponiert, das bekannteste ist 'O'Carolans Concerto'. Bei
Aufräumarbeiten auf einem Friedhof hat man vor kurzem
Hochkreuze mit christlichen Motiven entdeckt, die darauf
hinweisen, dass hier wahrscheinlich einmal ein Kloster
gestanden haben muss. |
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Zeitaufwand: Je nach dem ob man noch einen Spaziergang
auf dem Hexenhügel und/oder ein Essen einplant, sollte man
zwischen 4 – 5 Stunden einplanen. |
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Tour 3 – Die Küste:
Von Drogheda aus geht es nach Mornington, wo der Boyne-Fluss
in das Meer fliesst. Hier stehen die 2 Leuchttürme
Maiden
Tower und Lady's Finger, die hauptsächlich zur
rechtzeitigen Sicht des Feindes erbaut wurden, als man eine
spanische Invasion befürchtete. In Bettystown wurde 1850 die
Tara-Brosche gefunden, die im Nationalmuseum in Dublin
ausgestellt ist. Sie ist allerdings mit Tara nur in
Verbindung zu bringen, weil sie auf Grund ihrer
unbeschreiblichen Schönheit einem König gehört haben muss,
der bekanntlich in Tara residierte. Der kleine Badeort hat
jedoch auch einen wunderschönen Strand, an dem man
wunderbare Spaziergänge machen kann und im Sommer natürlich
baden. Der Freizeitpark Funtasia liegt hier und es
gibt eine Tauchstation, die auch Tauchgänge organisiert.
Laytown liegt nur einen
Kilometer weiter. Hier findet im Sommer das einzige
Pferderennen in Europa am Strand statt. Für Liebhaber
des Sports gibt es hier Tennis- und Golfplätze und auch
Windsurf ist hier beliebt. In Sonairte National Ecology
Centre gibt es Obst und Gemüse aus biologischem Anbau,
aber auch Anschauungen, wie man aus Wind, Wasser und Sonne
Energie gewinnt.
Die letzte Etappe an der
Küste ist Gormanston. Das Gormanston Castle ist aus
dem 14. Jahrhundert und wurde um 1950 von seinem letzten
Viskont an den Franziskaner Orden verkauft, der daraus eine
Jungenschule machte. Es gibt eine kuriose Geschichte zu der
Familie, in dessen Besitz es einst war: lag das Oberhaupt im
sterben, kamen die Füchse von den Wiesen und bewachten sein
Ableben, dass dem nicht durch menschliche Hand nachgeholfen
wurde. |
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Zeitaufwand: 3 Stunden sollte man kalkulieren. Geht man
in den Funtasia Park und/oder ins Ökologische Zentrum, muss
man die Zeit dementsprechend verlängern. |
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Tour 4 – von Slane nach
Mellifont: Die Fahrt beginnt in Duleek, wo die älteste
Steinkirche Ilrnads steht. Von hier geht es weiter in
das Gebiet, wo die bekannte Schlacht am Boyne-Fluss zwischen
Jakob, dem Katholoken, und Wilhelm d'Orange, dem
Protestanten, stattfanf. Man kann dort wunderbare
Spaziergänge entlang des Flusses machen. Ca. 5 km vor Slane
liegt
Newgrange, die grössten Ganggräber aus der
Steinzeit und älter als die Pyramiden und Stonhenge in
England. Siewurden jedoch noch in der Normannenzeit genutzt.
In den kleinen Ort Slane liegt das Slane Castle,
was bekannt ist durch grosse Rockkonzerte. Man kann es
besichtigen, jedoch nur zu bestimmten Zeiten, da es noch von
seinem Besitzer bewohnt wird. Auf dem
Slane Hügel
stehen die Reste des Slane-Klosters, von wo man einen
wunderbaren Blick auf das Boyne-Tal hat. Hier hat einst der
Heilige Patrick die Osterfeuer angezündet. Von dem Kloster
gibt es noch den Glochenturm und verchiedene Gemäuer zu
sehen, umgeben von mehreren Gräbern. Die 5-stöckige Mühle am
Boyne-Fluss stammt von 1766, die Brücke aus dem 14.
Jahrhundert. Im Dorf befindet sich das
Ledwidge Cottage
Museum in Memoria des irischen Poeten Francis Ledwidge,
der von 1887 bis 1917 gelebt und gewirkt hat. Gegenüber des
Dorfes liegen die Ruinen des Fennor Castle.
Von Slane geht die Strasse
nach Norden zum
Mellifont-Kloster. Es ist das grösste
Zisterzienser-Zentrum gewesen und um 1142 erbaut. Bis zu 400
Mönche lebten hier einst und man sieht heute noch seine
einstige Grösse. |
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Zeitaufwand: Mit allen Besichtigungen braucht man an die
4 – 5 Stunden. |
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