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Mit dem Auto in Irland
zu fahren ist bei weitem nicht so 'schwer' wie man es sich erst
vorstellt. Man muß nur einige Dinge
beachten:
Man fährt links und muß auch alles weitere
'seitenverkehrt' machen. Dieses ist aber in der Praxis kein
Problem, denn man fährt im ersten Augenblick - meist am Hafen
oder aber am Flughafen, wo man den Mietwagen entgegen nimmt -
einfach seinem Vordermann hinterher und kommt von selbst auf den
richitgen 'Dreh'.
Die Ampeln sind meist 'doppelt': dort wo man halten soll
und noch einmal weiter vorne, damit auch der hintere die Ampel
sehen kann. Sie schalten von rot gleich auf grün. Bei
Fußübergängen bedeutet ein dauerndes gelbes Licht, daß man freie
Fahrt hat, aber den Fußgänger vorlassen muß.
Die
Geschwindigkeitsbegrenzung ist 50km/h im Wohngebietgebiet,
80km/h auf Nebenstraßen,
100km/h auf der Landstraße und 110km/h auf Autobahnen.
Die Entfernungen
sind in km angegeben.
Wegweiser und
Ortstafeln sind zweisprachig (gälisch und englisch).
Hinweisschilder deuten manchmal schon einen Kilometer vorher auf
eine Abzweigung.
Es besteht
Anschnall- und Helmpflicht für Motorradfahrer.
Die Straßen
sind nicht immer in besten Konditionen. Wo Hinweisschilder auf
Kurven oder Unebenheiten deuten, sollte man diese genau nehmen
und verlangsamen. An den Seiten sind oft Schlaglöcher und die
Straße
reicht knapp für 2 Autos.
'Roundabouts'
regeln oft den Verkehr statt Ampeln. Diese Kreisverkehre kommen
häufig vor. Fährt man ganz herum, zeigt man beim Hineinfahren
schon mit Blinker an, daß man rechts
ganz herumfährt.
Bei Nachtfahrten
sollte man vorsichtig auf Landstraßen
fahren, denn durch die vielen Wiesen überqueren nicht nur Mäuse
und Hasen, sondern auch Füchse und Dachse die Fahrbahn.
Auf einer
mehrspurigen Fahrbahn ist ganz links die langsamste.
Man überholt
rechts und muß als linkssitzender
sehr aufpassen dabei, da man oft nicht sehen kann, was von vorne
kommt. Im Zweifelsfall die Landschaft genießen!
Rechtsabbieger müssen ihr Gegenüber die Vorfahrt
normalerweise gewähren. Auf Landstraßen verhält es sich oft
anders herum.
Gelbe Quadrate auf einer Ecke stehende sind Warnschilder.
Sie zeigen unter anderem auch an, wenn eine Einfahrt kommt und
welche der Straßen Vorfahrt hat, mit einem dicken schwarzen
Strich. Die Verkehrschilder sind alle sehr leicht verständlich.
Parken: man zahlt überall in den Ortschaften und Städten
eine Parkgebühr. Es stehen dafür Parkscheinsäulen, ab einen Euro
ist man eine Stunde Parksicher. Parkt man falsch oder ungezahlt,
wird das Auto entweder abgeschleppt oder angekoppelt. Beides
bringt Ärger, kostet Geld und Urlaubszeit. In den
Shopping.Zentren, Supermärkten etc. gibt es reichlich Parkplatz.
Bei den Supermärkten zahlt man nicht.
Benzin ist günstiger als in Deutschland, aber ungefähr
gleich wie in Österreich: 1,32 € Bleifrei, 1,28 € Diesel (Stand
12.2010). Man tankt fast überall selbst.
Handys darf man auch in Irland nicht im Auto benutzen, es
sei denn, man hat eine Freisprechanlage.
Rauchen ist in einem Firmenwagen nicht erlaubt. Man
sollte es auch, wenn man privat mitgenommen wird, unterdrücken,
weil es leicht als respektlos gilt. |