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In Irland
spricht man englisch und irisch/gällisch, wobei letzteres in nur
wenigen Gegend 'unter sich'. Viele Iren können gar kein
gällisch, obwohl sie es als Pflichtfach in der Schule haben, es
als Kurse angeboten wird und allgemein gefördert.
Hier soll
nun keine Einführung ins gällische entstehen - dafür gibt es
wunderbare Bücher - sondern vielmehr ein paar Besonderheiten
der englischen Sprache aufgezeigt werden, die man mit
Schulenglisch oftmals gar nicht unbedingt weiß
und dann im Geschäft steht und nicht verstanden wird - obwohl
man doch englisch spricht!
Allgemein sei
gesagt, dass die irische Aussprache dem englische fast gleich
ist, aber leichter zu verstehen - wahrscheinlich weil es
letztendlich doch eine angelernte Sprache ist. So wird zum
Beispiel das englische 'u' auch als 'u' (offenes) ausgesprochen
und der 'Pab' wird zum 'Pub', der 'brasch' zum 'brusch'
(brush= Pinsel) und man geht nicht 'apstärs' sondern 'upstärs'
(upstairs= hinauf).
So sollte man in
einem Handygeschäft nie von seinem Handy reden. Man wird mit
vollkommenen Unverständnis angesehen. Es ist ein 'mobil'
(sprich= mobeil). Und man sagt zum aufladen des Guthabens 'top
up' (sprich=top ab), auftoppen. Der Account, die Aufladung, ist
ein 'credit', was dann auch logisch ist.
Die amerikanische
'gasoline station' wird hier zur 'petrol station', der
Tankstelle.
Telefoniert man und
es ist besetzt auf der anderen Seite, sagt man im englischen
'it's busy' (= es ist beschäftigt). Im irischen ist der andere
verlobt: 'it's engaged' (sprich=engäscht).
Was den Deutschen
ein 'Puzzle' ist, ist den Iren ein 'Unverständnis', das Bild aus
den vielen zusammensetzbaren Teilen ist ein jigsaw
(sprich= dschigso).
So
gibt es noch eine Menge weiterer Beispiele, wo man sich manchmal
die Worte 'ins englische übersetzen' muss und es zu
Missverständnis oder Unverständnis kommt. Doch die Iren haben
Humor, lachen darüber und freuen sich, dass so tapfer englisch
gesprochen wird. |